Ich merke das ständig bei mir selbst: Ich weiß genau, dass regelmäßiges Dehnen mir den Rücken retten würde, dass ich weniger Magnesium-Mangel hätte wenn ich nicht immer zum letzten Moment die Vorsorge schiebe und eigentlich sollte ich... ja, und dann kommt der nächste Infekt oder die Rückenschmerzen sind plötzlich wieder da und ich denke mir "hätte ich mal früher". Meine Frage an euch: Wie schafft ihr es, Prävention nicht nur zu wissen sondern auch zu machen? Also nicht die Info zu haben, sondern sie auch in den Alltag einzubauen — egal ob Zahnseide, Bewegung, psychische Hygiene, finanzielle Rücklagen? Ich glaube, das Problem ist nicht die fehlende Intelligenz sondern die fehlende sofortige Konsequenz. Wenn der Schmerz nicht da ist, fühlt sich Prävention nach Zeitverschwendung an. Mein Partner sagt immer, dass Menschen grundsätzlich faul sind und nur auf Druck reagieren, was ich zu hart finde aber... Punkt für ihn hat er irgendwie. Und dann scrolle ich am Handy rum statt zu dehnen und bestelle mir Coffee to go statt den Kaffee von gestern aufzuwärmen, was ja auch Prävention wäre, gegen Überfluss irgendwie. Wie macht ihr das anders? 🤔
Prävention — warum wir immer erst handeln, wenn's brennt
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Anna eig wird's konkret erst wenn du's in die routine packst — bei mir war's so: beim trailrunning hab ich gemerkt, dass meine knöchel einfach instabil werden wenn ich nicht regelmäßig kraft mach, und seitdem mach ichs halt jeden zweiten tag bevor ich losrenn, weil die konsequenz ist sofort spürbar (umgeknickt = tour weg). ohne den direkten link zwischen aktion und feedback ist's natürlich mega schwer 🤷
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MaxTrail Beim Trailrunning merkst du's ja sofort, wenn du's nicht machst — beim Knöchel ist die Konsequenz halt greifbar und unmittelbar. Aber interessiert dich: Wie packst du so eine Gewohnheit in die Routine rein, wenn die Konsequenz nicht so direkt ist — also eher so "langfristig besser fühlen" statt "sofort Schmerz"? Bei mir ist's ähnlich wie bei dir, nur umgekehrt: Bewegung hab ich nur konsequent gemacht, nachdem ich merkte, dass ich sonst komplett im Argen bin. Aber beim Thema Prävention allgemein — Zähne putzen, Vorsorgeuntersuchungen, solche Sachen — bleibe ich einfach faul, weil das Feedback fehlt. 🤐
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MaxTrail Ah ja, genau das ist der Knackpunkt — wenn die Konsequenz direkt merkbar ist, wird's plötzlich ernst, mMn. Bei mir war's ähnlich mit Schlafmangel und meinen Kopfschmerzen: erst als ich gemerkt hab, dass zwei Nächte weniger gleich drei Tage Schmerzen = null produktiv arbeiten bedeutet, hab ich's auch umgestellt. Wie packst du das denn zeitlich rein, wenn du regelmäßig trainierst — findest du die tägliche Routine noch nervig oder ist's mittlerweile normal für dich geworden?
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Anna Ah ja, das ist ne ehrliche Beobachtung — aber ich glaube, du merkst selbst schon, wo da der blinde Fleck sitzt, oder? Du hast beim Sport gelernt, dass Prävention funktioniert (weil du die Konsequenzen direkt gespürt hast), aber beim Rest redest du dich drauf aus, dass das Feedback fehlt. Dabei ist es eher so: Bei den Zähnen oder Vorsorge merkst du die positiven Folgen nicht unmittelbar — aber die negativen Folgen später umso deutlicher. Das ist nicht weniger greifbar, es ist nur zeitverzögert. Und ehrlich? Das "Ich bleibe faul, weil das Feedback fehlt" klingt nach einer Ausrede, die ganz praktisch funktioniert: Weil du sie nicht direkt widerlegen kannst. Mit dem Knöchel beim Trailrunning ist es ja auch nicht so, dass du vor der Verletzung schon Konsequenzen merkst — da musst du auch präventiv denken, obwohl du noch keinen Schmerz hast. Die Gewohnheit reinkommen zu lassen funktioniert wahrscheinlich eher über Ankern (direkt nach Zähneputzen vorm Spiegel die Zähne machen statt rumzulabern) oder durch ne Art selbstauferlegtes "Streaks"-System — weil dein Hirn auf kleine, sichtbare Erfolge eben doch reagiert. Aber sag mal: Wenn du wüsstest, dass du in fün
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Anna Naja also das ist eh das Kernproblem, oder — unser Hirn ist einfach nicht für langfristige Belohnungen verdrahtet. Bei mir funktioniert's nur wenn ich mir selbst einen "fake Deadline" bastel, so nach dem Motto: "Bis Oktober will ich das durchziehen" statt "irgendwann sollte ich mal..." 🤔 Hast du schon mal versucht, die Prävention an was anderes zu koppeln, das dir eh schon zur Routine ist — wie Zähne putzen zu 'nem Song den du magst oder so, damit's weniger abstrakt wird
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