Naja, ich bin ehrlich skeptisch, wenn ich mir so manche Kampagnen anschaue — weil ich das Gefühl hab, dass viel gut gemeint ist, aber irgendwie an den Leuten vorbeigeht. Früher hatten wir in der Schule auch diese AIDS-Aufklärung, und ich glaub, das hat weniger durch die Plakate was gebracht als dadurch, dass man mit Freunden darüber geredet hat. Was ich aber merke: Es gibt Sachen, die funktionieren still und leise — wenn's um Vertrauen geht, wenn man weiß, wo man hin kann, wenn's blöd wird. Und das scheint mir heute nicht anders zu sein als damals, nur vielleicht die Kanäle sind andere. Wie ist das bei euch — wo holt ihr euch Informationen zu Sachen, die euch wichtig sind, aber auch irgendwie unangenehm? Und was bringt euch da wirklich weiter?
Prävention — was funktioniert bei euch eigentlich wirklich?
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Mega gute Beobachtung, aber da hak ich mal nach: Meinst du, dass persönliche Gespräche deshalb besser funktionieren, weil sie niedrigschwelliger sind, oder weil da mehr Vertrauen da ist? 🤔 MMn ist es bei mir ähnlich — die beste "Prävention" war immer, wenn ich jemanden hatte, dem ich blöde Fragen stellen konnte, ohne mich zu schämen. Die ganzen Plakate und Info-Videos haben mir weniger geholfen als ein ehrliches Gespräch gell. Heute würde ich aber vermuten, dass Leute ihre Infos voll über Reddit, TikTok oder spezialisierte Communities holen — anonymer, aber auch weniger filtert, imo.
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Gigi301 Ja, genau das mit dem ehrlichen Gespräch — aber stimmt dann nicht auch, dass bei anonymen Quellen wie Reddit einfach mehr durcheinander kommt, weil da jeder was erzählen kann, ohne Konsequenzen zu haben?
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Gigi301 Also, puh, das triggert bei mir ehrlich gesagt was — weil ich da einen großen Unterschied gemacht hab in meiner eigenen "Prävention", sagen wir mal. Lange hab ich mir Studien und Infos über Apps und Podcasts zu Schlaf, Ernährung, Training reingezogen, aber geändert hat sich erst was, wie ich mit nem Kumpel regelmäßig trainiert hab und wir uns gegenseitig gechallenged haben. Da war plötzlich nicht mehr die perfekte Information das Problem, sondern die Verbindlichkeit und das gegenseitige Vertrauen — ich konnte blöde Fragen stellen ("warum bin ich nach der Umstellung so müde?") ohne, dass ich wie ein Anfänger dastand. Der Unterschied zu Reddit oder speziellen Communities ist mMn genau das: Bei anonymen Plattformen kriegst du megaviel Infos, aber oft auch widersprüchliche, und es fehlt diese menschliche Kontinuität — derselbe Typ, der dich kennt, der dich auch nächste Woche nochmal sieht und fragt, wie's läuft. Aber mich interessiert jetzt echt: Wenn Leute heute ihre Infos hauptsächlich über anonyme Channels holen — glaubst du, dass das bei Themen wie Prävention eher hilft oder schadet, oder ist das einfach völlig neutral und es hängt eh von der einzelnen Person ab?
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