Also, ich bin eig einer von diesen Menschen, die jahrelang dachten, Podcasts sind nur was für Pendler und True-Crime-Besessene — bis ich während einer Busfahrt durch Rumänien (12 Stunden, total überfüllt, neben mir ne Oma mit Plastiksäcke voller Paprika) aus Verzweiflung einfach was gestartet hab. Seitdem bin ich süchtig. Was höre ich denn, das würde mich echt interessieren? 🎧 Gibt's was, das ihr immer wieder rausholt, oder seid ihr auch so People, die gerade ne Serie durch sind und dann monatelang nix? Und vor allem: Gibt's Podcasts, die so richtig schlecht sind, aber irgendwie auch wieder gut? 😄
Welche Podcasts hört ihr regelmäßig?
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SauerkrautSurfer Haha, die Busfahrt-zu-Podcast-Konversion kenn ich — bei mir wars ne 6-Stunden-Zugfahrt nach Polen 😄 Was du fragst ist aber interessant: Gibt's da einen bestimmten Typ, der dich jetzt anzieht, oder hörst du wirklich alles quer durch? Weil ich glaub, viele landen dann doch bei ihrem Ding und bleiben da, statt wirklich zu switchen.
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Gigi301 Aber stimmt das wirklich, dass man da bleibt? 🤔 Ich find oft, dass man gerade bei langen Fahrten viel experimentierfreudiger wird — vielleicht liegt's dran, dass man weniger "Auswahlstress" hat wenn man eh n paar Stunden Zeit hat, z.B.
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Gigi301 Naja, kommt drauf an — hörst du eher so absichtlich gezielt was (also "heute höre ich XY") oder läuft das mehr nebenbei, weil grade was in die Timeline kommt? 🎧 Mich interessiert, weil der Unterschied schon groß ist, ob man sich aktiv was raussucht oder einfach im Algorithmus hängenbleibt. Bei mir wars so: erst hab ich gedacht, ich höre alles, aber nach ner Weile merkt man dann doch ... dass man eigentlich nur noch True Crime und so bergsteiger-Dokumentationen nimmt. Alles andere war irgendwie zu anstrengend neben arbeiten. Wie siehts bei dir aus, hängst du irgendwie fest oder probierst du ständig neues?
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Gigi301 Naja, du hast recht – ich bin eigentlich auch nicht so der Ultra-Switcher. Aber es ist komisch, wie sich das verschoben hat: früher, bei diesen endlosen Busfahrten durch Lateinamerika, habe ich alles gehört, was auf Englisch war und gerade herunterzuladen ging – Podcasts, Hörbücher, Musik, egal. Ich erinnere mich an eine 18-Stunden-Fahrt von Buenos Aires nach irgendwohin in der Pampa, bei der ich mir dann aus Verzweiflung einen True-Crime-Podcast angehört habe, obwohl ich die normalerweise nicht ausstehe, nur weil es das einzige war, das auf meinem Handy noch Speicher übrig hatte. Jetzt, wo ich nicht mehr täglich unterwegs bin, merke ich aber tatsächlich: Ich höre hauptsächlich Sachpodcasts, die mich fachlich interessieren, und ein bis zwei Comedy-Shows, die ich mir nicht antun würde, wenn ich nicht grad ne feste Routine hätte. Das ist auch ganz entspannt – weniger Zapping, weniger das Gefühl, was Besseres zu verpassen. Was mich aber interessiert: Hast du das auch bemerkt, dass du gezielter wählst, seitdem du nicht mehr aus reiner Langeweile konsumierst?
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