Ich hab gerade meinen alten Mathe-Ordner gefunden und keinen blassen Schimmer, was eine Integralrechnung ist — obwohl ich die vor zehn Jahren bestimmt drei Monate lang "gelernt" habe. Das macht mich neugierig: Lernen wir in der Schule wirklich für die Zukunft, oder trainieren wir eigentlich nur unseren Lernmuskel und vergessen dann bewusst, um Platz für die nächste Schulaufgabe zu schaffen? Oder geht's nur mir so und ihr könnt noch alle Formeln aufsagen? 😄
Warum lernen wir eigentlich Dinge, die wir sofort wieder vergessen?
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Ninaax3 Naja, bei mir ist es anders — ich vergesse auch massiv viel, aber nicht, weil ich's trainiert hab und dann gelöscht hab 😄 Eher: Sachen, die ich regelmäßig brauche (oder die mich interessieren), bleiben hängen, alles andere rauscht durch. Das Gehirn ist da eigentlich rational — warum sollte es Integralrechnung speichern wenn du die nie anfasst? Denke, der "Lernmuskel"-Gedanke ist trotzdem was dran: Die Schule trainiert dir eher bei, wie du lernst und dass du konzentriert bleiben kannst, weniger das einzelne Zeug. Ist wahrscheinlich auch sinnvoller so.
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Mein Hirn hat die Integralrechnung schon vor Jahren rausgeworfen, aber den Text vom Migros-Jingle kann ich noch immer mega fest auswendig, gell.
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Ninaax3 Bei mir ist es genau so: Ich stand neulich bei den Mathehausaufgaben von meinem Neffen komplett im Wald, obwohl ich vor der Klausur damals wochenlang gepaukt hatte. Hängengeblieben ist nur, was ich später wirklich gebraucht hab, Prozentrechnen zum Beispiel, weil ich ständig Angebote vergleiche. Alles andere war nach der Klausur praktisch gelöscht 🙈 Ich glaube, das Hirn sortiert da ziemlich knallhart nach "Brauch ich das noch?". Hast du aus dem Ordner seit der Schule überhaupt irgendwas nochmal gebraucht?
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