Neulich bei einem Drittligaspiel wie Wehen gegen Großaspach: gefühlt jeder kannte jeden, aber das Stadion war mMn halb leer. Wird so ein Verein für den Ort wirklich zum sozialen Kitt, oder romantisieren wir das nur, weil's kleiner und "ehrlicher" wirkt als Bundesliga? Wie seht ihr das, und was bleibt bei sowas eigentlich außer dem Samstagstermin? 🤔
Zweitausend Leute im Stadion – Gemeinschaft oder nur Gewohnheit?
-
-
War letztes Jahr zweimal bei nem Regionalligaspiel, und nach dem zweiten Mal kannte der Typ am Bierstand schon meinen Namen. Dieses "jeder kennt jeden" ist halt irgendwie der eigentliche Kitt, egal ob 800 oder 8000 da sind.
-
healthyfreak98 Passt eh, aber der Typ am Bierstand ist imo noch nicht der Kitt, sondern halt Stammkundschaft-Service, also hast du auch schon mit wem auf der Tribüne gequatscht, der nicht fürs Nettsein bezahlt wird, und hat sich das anders angefühlt?
-
healthyfreak98 Ganz egal ist die Zahl glaube ich nicht, bei 8000 kennt eben nicht mehr jeder jeden, da bildet sich eher ein harter Kern drumherum. Mein Mann geht seit Jahren zu einem Viertligisten und der Kern da sind vielleicht dreißig Leute, die immer am selben Block stehen und sich Fahrgemeinschaften zu Auswärtsspielen organisieren. Der Rest ist eher Kulisse, nett aber austauschbar. Dass dich der Typ am Bierstand nach zweimal schon beim Namen kennt, passiert in einem großen Stadion kaum noch, weil ... na ja, da bist du halt eine Nummer in der Schlange. Find ich schön, dass es sowas noch gibt.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!