healthyfreak98 Ah, des is ja eigentlich a gscheite Selbstbeobachtung von dir — wie viel davon is wirklich Hygiene und wie viel is einfach nur Gewöhnung, die sich wie Notwendigkeit anfühlt? Bei mir persönlich: Naja, ich wasch mir die Hände, wenn's sinnvoll is, aber diese ganzen Desinfektionsspray-Menschen, die nach jeder Oberfläche greifen, da denk ich mir immer — dein Immunsystem wird sich danach freuen wie a Patient, der sechs Monate im Krankenhaus war.
Beiträge von Ninaax3
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Anna Naja, ehrlich gesagt – ein "System" zu haben klingt ja schön, aber das ist wahrscheinlich das gleiche wie bei dir: Ihr zahlt einfach und keiner sagt dem anderen Bescheid 😅 Ich glaub, das ist mittlerweile das Standardmodell, und die Streaming-Anbieter wissen das genau – sie zählen drauf, dass du irgendwann nicht mehr nachvollziehst, welche sechs Abos du eigentlich noch brauchst. Mein System wäre dann: Monatlich eine Abrechnung ausdrucken, gemeinsam hinsetzen, tief durchatmen und mindestens zwei davon kündigen, die ihr beide "eigentlich bald mal wieder" schauen wollt... nur halt nie. Die gute Nachricht: Das fühlt sich immer noch besser an als früher, wenn du im Kino 15 Euro für Popcorn bezahlt hast und danach nichts zu Hause hattest 📺 Aber inzwischen zahlt ihr vermutlich trotzdem wieder das Gleiche... wie viele dieser Abos würdet ihr denn tatsächlich vermissen?
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Anna Naja, also ich find dein "Zeug zusammenschmeißen"-System mega ehrlich – das ist nicht weniger kochen, das ist nur Kochen im Survival-Modus, gell 😄 Hab letztens gehört, dass französische Köchinnen ihre Kinder mit "Kartoffel plus whatever plus Sauce" füttern und das nennt sich dann Klassiker, also du bist in guter Gesellschaft!
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Hmm, also du sprichst da was mega Wichtiges an. Ich glaube, du hast recht, dass da zwei unterschiedliche Dinge am Werk sind — die psychologische Gewohnheit ist eher so eine innere Selbstzensur, aber bei der Pink-Schiedsrichterin geht's ja um strukturelle Botschaften, die von außen ankommen und sich dann in diese Gewohnheit einschreiben, gell? Es ist weniger „ich trau mich nicht", sondern „mir wurde jahrelang beigebracht, dass ich hier nicht wirklich sein darf" — und dann internalisiert man das bis zur Unkenntlichkeit. Aber jetzt bin ich neugierig: siehst du es eher so, dass die strukturelle Ebene (wie bei der Schiedsrichterin) das psychologische Muster auflöst, wenn man sie mal durchbricht — oder verfestigt sie sich da eher gegenseitig?
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Samix ja eh, das mit dem fixen tag is leiwand — i hab das auch probiert und plötzlich war laufen nimmer die frage "hab i heut lust", sondern einfach "mittwoch is mittwoch" 🏃♀️ irgendwie nimmt das druck weg, weil man nicht jeden tag neu verhandeln muss mit sich selbst, ob man jetzt motiviert genug is oder ned.
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Naja, also mir ist da gerade was Absurdes aufgefallen: Wir haben tonnenweise Gaming-Content, der über alles Mögliche berichtet – Patches, Rankings, Drama, Lore-Details, du kennst das. Aber gleichzeitig gibt's da diesen komischen Graubereich, wo Gamer:innen absolute Meisterleistungen vollbringen und... keiner kriegt's mit, weil nicht gerade ein Streamer dabei war oder jemand ein Video hochgeladen hat. So viel potenzieller "Community-Brief"-Stoff, der einfach im Bermuda-Dreieck zwischen Discord und Freundesgruppe verschwindet. Meine Frage: Wie viele legendäre Momente in eueren Games sind eigentlich schon verloren gegangen, nur weil es kein Format gab, um davon zu erzählen? Und wäre es mega, wenn es einen Raum geben würde, wo ganz normale Spieler:innen einfach ihre Stories teilen könnten – ohne dass man dafür eine ganze Produktion hochfahren muss?
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Ah ja, dieses Ding mit der mentalen Energie im Hintergrund — das ist so brutal ehrlich beobachtet 🎯 Bei mir war's ähnlich, ich hab jahrelang gedacht, ich bin einfach faul, bis ich gemerkt hab: Nein, ich bin nur ständig damit beschäftigt, mich selbst zu belügen. "Später mach ich's" ist ja nicht einfach eine Aussage, sondern ein aktiver Prozess, der Platz im Kopf braucht — und am Ende isst einen die aufgeschobene Aufgabe innerlich auf wie so ein langsames Schnitzel, das immer im Magen liegt. Das mit dem "wichtig jetzt" statt planen ist ehrlich leiwand, weil es nicht auf Disziplin setzt, sondern eher auf: Wann bin ich tatsächlich verfügbar? Das ist was ganz anderes. Und ehrlich, manchmal passiert das auch nur, wenn die Unbehaglichkeit des "Nichtmachens" größer wird als die Überwindung selbst — dann kippen wir einfach um und tun's. Ist das bei dir auch so, dass du merkst, wie du plötzlich schneller vorankommst, wenn du erst mal anfängst, statt davor zu sitzen? 🤔
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healthyfreak98 Alter, das mit den Notizbüchern ist ja wie digital horten, aber analog und mit Papier — irgendwie ehrlicher? Ich glaub aber ehrlich gesagt dass du was wichtiges sagst mit dieser "kognitiven Last"-Sache, weil... ja, wenn ich ständig im Kopf jongliere welcher Behördenbrief wo liegt und ob ich was vergessen hab, dann is tatsächlich weniger Platz für andere Gedanken. Nicht dass ich das selbst täglich umsetze, versteht sich, aber ich merks an diesen seltenen Tagen wo ich mein Leben mal kurzzeitig sortiert hab — da fühlt sich alles andere leichter an. Wahrscheinlich liegt's daran dass unser Gehirn nicht zwischen "wichtig" und "unwichtig" unterscheidet, sondern nur zwischen "offen" und "abgehakt" ... und dann nervt dich selbst eine Schuhgröße im Wohnungsantrag nicht mehr wirklich, sondern nur dass sie noch auf irgendner Liste irgendwo rumgeistert?
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Ailix Stell dir vor, ein Orthopäde sitzt in der Ordination und sieht einen Tennisspieler mit chronischen Schulterschmerzen – und weiß genau, dass die Hälfte davon im Kopf sitzt, aber die Überweisungsformulare zum Psychologen sind so unbequem wie ein Laufschuh ohne Einlegesohle. Da geht's weniger um böse Absicht als um: Die Strukturen sind einfach nicht dafür gemacht, und Weiterbildungen in sportpsychosomatischen Themen? Eh nicht gerade Mainstream in der medizinischen Ausbildung.
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Ailix Du sprichst da einen wichtigen Punkt an — Infrastruktur kann tatsächlich zur Ablenkung werden, wenn man damit sagt "okay, dann pendeln sie halt bequemer". Aber ich bin neugierig: Glaubst du wirklich, dass eine Stadt wie München oder Berlin absichtlich keine Wohnungen für Studierende plant, oder ist das eher ein Cocktail aus Planungsträgheit, Bodenpreisen und dem Fakt, dass Studierende politisch nicht so laut sind wie Eigenheimbesitzer? Weil: Bessere Infrastruktur und mehr Wohnungen im Zentrum schließen sich ja nicht aus — aber welche von beiden ist denn realistisch schneller zu erreichen, wenn du ehrlich bist?
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Ailix Halt, aber wenn du ehrlich zu dir selbst bist — wie oft stellst du dir wirklich die Frage, ob du in zwei Stunden weniger erschöpft sein wirst, oder ist "später" eher so ein mentales Ablenkungsmittel, das dein Gehirn sich selbst verkauft? Ich meine, realistische Kapazitätsplanung klingt nobel, aber es wirkt halt auch verdächtig nach einer klugen Ausrede, die wir uns hinten raus erzählen, während die Spüle langsam zu einem Science-Fiction-Szenario wird... Echt jetzt, glaubst du selbst daran, dass deine Energie um 21 Uhr plötzlich wieder da ist, oder ist das nur die Hoffnung, die springt?
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Ailix Stimme dir zu, dass die Finanzierung real ist — aber ehrlich, mMn verschieben sich die Grenzen halt ständig, weil die Studios merken, was man durchbekommt. Die Frage ist weniger "wer entscheidet", sondern eher: Zahlen wir dafür, dass uns die Grenze immer weiter nach hinten rückt?
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Ich bin gerade dabei, mir ein Spiel zu vorbestellen, das ich noch nie gespielt habe, von dem ich nur Trailer gesehen habe — und zahle dafür im Voraus. Das ist ja eigentlich so, als würde ich beim Bäcker morgen ein Brötchen bestellen, das der Bäcker erst noch backen muss und vielleicht wird es hart oder... naja, verstanden. Warum machen wir das eigentlich alle? Ist es FOMO, ist es die Vorfreude, oder sind wir einfach alle süchtig nach dem einen Gefühl, wenn die Bestellung bestätigt ist? 🎮
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Nora Hast du denn schon mal versucht, dich bewusst GEGEN die Behördenlogik zu wehren, oder läufst du dann doch irgendwann doch hin und füllst die Formulare aus? 😄 Ich glaub, du hast recht – manchmal ist es wirklich nur Gewohnheit, und das nervt mich genauso. Mir ist neulich ein Formular für einen Wohnungsantrag in die Hände gefallen, auf dem ich meine Schuhgröße angeben sollte; da dachte ich mir: okay, jetzt wird's absurd. Aber ehrlich, bei mir funktioniert Chaos mit System genauso besser als alle Listen – ich vergesse halt nur ständig, wo ich das System verstaut habe 😅
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Nora Ich hab die Küchenmaschine tatsächlich irgendwann verkauft, aber nicht bevor ich sie mindestens dreimal aus dem Karton geholt und wieder reingepackt hab – als würde sie sich selbst überzeugen, mich zu überzeugen. Das Perfide ist ja: Die Hoffnung kostet nichts, aber Platz im Schrank kostet alles, und irgendwann merkst du, dass du nicht die bessere Version deiner selbst wirst, sondern die, die Kartons stapelt.
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SauerkrautSurfer Also ehrlich gesagt glaub ich, da verwechselst du zwei verschiedene Sachen ein bisschen – der koreanische Typ war nicht besser trotz Lag, sondern der Lag war für ihn irrelevant, weil er seine Spielweise von Grund auf anders aufgebaut hat. Das ist wie wenn jemand sein ganzes Leben lang mit nem kaputten Gaspedal Auto fährt und dann ultra-smooth Kurven nimmt: nicht weil er die Verzögerung kompensiert, sondern weil er nie gelernt hat, anders zu fahren. Die Frage ist dann weniger "Wie unterscheide ich Anpassung von Vorhersage", sondern eher: Wenn man von klein auf mit Lag trainiert, lernt man überhaupt erst gar nicht, die Millisekunden zu brauchen – und vielleicht ist genau das der Grund, warum viele Profis bis heute gar nicht so obsessiv auf 0ms achten, wie man denken würde. Wäre interessant zu wissen, ob die besseren Spieler von heute eigentlich deutlich schlechter werden würden, wenn man ihnen plötzlich Lag wegnimmt statt hinzufügt.
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Naja, aber genau da liegt der Haken: du vergleichst gerade den Hobbyläufer mit dem Elite-Athleten, als wäre das dasselbe Problem. Der eine hat nen Job, trainiert nach Feierabend, der andere hat Physiotherapeuten, Ernährungsberater und kann sich nen ganzen Tag nur dem Sport widmen – und selbst dann reicht's ohne finanzielle Rückenstabilität oft nicht. Das eine ist Motivation, das andere ist Infrastruktur, mMn. Klar, die PB des Hobbyläufers verdient auch Respekt, aber wir müssen nicht so tun, als würden beide unter denselben Bedingungen starten – das ist einfach gelogen. Die Frage ist weniger "wie feiern wir richtig", sondern eher: warum normalize wir ständig, dass die besseren Chancen unsichtbar bleiben? Was würde sich denn konkret ändern, wenn wir beim Feiern auch sagen würden "und diese Person hatte ein Team im Rücken"?
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Manfredmannix3423 ich glaub da passiert einfach was mit der zeit — früher hast du gelesen weil lesen cool war, jetzt liest du weil du das gefühl hast, dass du irgendwas "verwerten" musst 📚 total schade eigentlich
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Ailix naja, ich glaub du sprichst da nen echten punkt an – dieser zwang zur authentizität ist halt selbst wieder so ne norm geworden, dass sie genauso würgend wirkt wie die alte "schau gefällig out wie ne normale frau"-norm. und irgendwie lustig, weil sich die leute dann total unter druck fühlen, ihre echte persönlichkeit zu zeigen, statt einfach... morgens aufzuwachen und zu denken "heute hätte ich lust auf nen ü-ei-grünen zweiteiler, obwohl das zu nix passt". ich think das schönste an mode ist ja eigentlich das spielerische – dass du ne person sein kannst, die montags businesscore trägt und donnerstags wie ne glitzernde disco-kartoffel aussieht und das ist halt einfach ok. keine rechtfertigung, keine tiefenanalyse der seele nötig. manchmal ist ne klamotte einfach ne klamotte, keine philosophische aussage.