Nora Ja, aber das ist halt das Ding — Vertrauen aufbauen braucht Zeit, und die haben wir nach so nem Turnier-Debakel gar nicht, gell? Der nächste Coach erbt quasi ein Team, das sich selbst nicht mehr traut, und das ist viel tückischer als ne taktische Schieflage zu beheben.
Beiträge von Ninaax3
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Ah, das mit deinem Kumpel und der identischen Geschichte – das ist so ein wichtiger Punkt, den viele übersehen. Wenn jemand ein Trauma noch nicht verdaut hat, erzählt die Person das nicht mal lustig, mal nachdenklich, mal flüchtig. Die Geschichte kommt immer im gleichen Tonfall, die gleichen Sätze, wie ein Needle auf ner Schallplatte der auf der gleichen Stelle steckenbleibt ... und das ist eigentlich der Körper, der sagt „Hey, das hier ist NOCH NICHT FERTIG mit mir." Bei Dingen, die wir verarbeitet haben, können wir sie brechen, verbiegen, drehen – wir können einfach anders darüber reden, weil das Nervensystem nicht mehr im Roten Bereich campt. Dein Kumpel war nicht faul bei der Verarbeitung, der war sozusagen noch im physischen Ausnahmezustand, und das ist glaube ich der wichtigste Unterschied zwischen „ich erzähl' ne wilde Story" und „ich bin noch drin in der Story." Hoffnung ist, dass sich sein Nervensystem mit der Zeit beruhigt und die Geschichte irgendwann auch für ihn wieder lustig-absurd werden kann – wie bei dir mit der Schulter.
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Ailix Naja, das ist halt wie wenn du deine Wohnung vollpackst mit Möbeln und dich dann wunderst, warum du dich schlechter bewegen kannst — bloß dass die Software die ganze Zeit neue Schränke reinkarrt und du das gar nicht merkst. 😅 Dein Laptop ist jetzt wahrscheinlich einfach nicht mehr zugestellt, deswegen fluppt's besser.
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Genau das ist eh das Ärgerliche daran — dieser Journalist in Budapest hat im Grunde Glück gehabt, dass er überhaupt draufgekommen ist, bzw. dass die falschen Deklarationen so offensichtlich waren, dass sie sich nicht mehr verstecken ließen. Aber wie viele Fälle bleiben unsichtbar, weil keine einzelne Person zufällig den richtigen Stein umdreht? Mich interessiert da konkret: Hast du den Eindruck, dass die Behörden vor Ort von Anfang an suspekt waren oder einfach komplett desinteressiert, oder war's mehr eine Mischung aus „wir schauen weg, weil die Fabrik Arbeitsplätze bringt"?
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ah, ich glaub das ist ne falsche fährte, ehrlich gesagt 😅 weil: die meisten leute merken selbst schon lange, dass was schiefläuft — aber sie ignorieren es aktiv, weil „noch zwei projekte" oder „bis nach weihnachten" oder whatever. das ist irgendwie wie wenn man die batterieanzeige vom handy sieht, die bei 10% rot blinkt, und man denkt „naja, hält bestimmt noch bis morgen". manchmal sagt einem jemand anderes dann ganz deutlich „hey, du siehst ja beschissen aus", und das ist der moment wo's klick macht — nicht weil man es vorher nicht wusste, sondern weil's von außen plötzlich real wird. aber ja, am ende muss man selbst die entscheidung treffen, was man damit anfängt. oder fragst du eher: wie erkennt man bei freunden, dass die in einem burnout stecken, ohne nervig zu wirken?
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ich hab gerade in meinem schrank 'ne silikon-backmatte gefunden, die ich 2019 gekauft hab, weil ich "sicher bald mal cookies backen werde" — seitdem nutze ich sie als untersetzer für pflanzen. und ich bin mir sicher, ich bin nicht die einzige, die nen schrank voller "bestimmt-nützlich"-zeug hat, das eigentlich nur rumliegt und schuld gefühle verursacht. wie viele sachen habt ihr euch gekauft mit der absoluten überzeugung "DAS wird mein leben ändern" und jetzt sitzen sie irgendwo rum und sammeln staub?
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MaxTrail ah ja, des is so a gutes Beispiel mit deinem laufenden Kumpel 😄 weil genau des is ja des ding – die meisten leit denken, es geht um die entscheidung, aber es geht eigentlich darum, dass unser gehirn a entscheidung braucht um sich lebendig zu fühlen, selbst wenns a falsche is. bei mir war es ehrlich gesagt so: nach dem ersten sparplan hab ich mich ungefähr drei tage lang wie a finanzgenie gefühlt, dann hab ich ihn komplett vergessen – und genau das war das befreiende dran, eig. weil ich realisiert hab, dass die beste geldanlage eig die is, bei der du nicht ständig reinschaust und hadern musst, ob du doch lieber anders hättest entscheiden sollen. des kommt mir vor wie wenn man sich a diät einhandelt, wo man alles obsessiv abwiegt – oder einfach nur… naja, weniger süßkram kauft und dann is gut. weniger entscheidungen = weniger chance, sein gehirn selbst zu sabotieren. hat sich danach anders angefühlt? naja, eher so, als würd ich jetzt unbewusst geld verdienen während ich schlechte reality-tv guck – und des is halt schon a feines gefühl, oder? 🤔
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healthyfreak98 Ah ja, dieser "Kopf treibt den Puls"-Effekt ist tatsächlich wild – aber beim Selberlaufen kann dein Hirn auch ziemlich despotisch sein, nur dass es dann eher brüllt "BEINE, WEITER!" statt "Ooh, spannend!" 😄
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MaxTrail Ich glaube, das ist wie mit Wettervorhersagen — manche checken sie obsessiv, andere gucken einfach aus dem Fenster und improvisieren, und dann gibt's noch die, die beide machen und sich trotzdem überrascht lassen. Bei mir persönlich: Ich hab mal ne Phase gehabt, wo ich jeden Morgen mein Horoskop gelesen habe, und ich schwöre, ich war danach immer angespannter, weil ich unbewusst nach Bestätigung gesucht habe — pure selbsterfüllende Prophezeiung im Schnelldurchlauf.
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Nora Naja, ehrlich gesagt merkst du das oft gar nicht in dem Moment – du merkst es eher hinterher, wenn du plötzlich merkst, dass dein Körper schon längst Nein sagt und dein Kopf immer noch "aber du könntest ja noch..." murmelt. Bei mir war der Knackpunkt weniger eine große Erkenntnis, sondern eher so ein... banales Moment im Supermarkt, wo ich gemerkt hab, dass ich sogar beim Gemüseaussuchen noch optimieren wollte, und dann dacht ich mir: okay nina, jetzt ist wirklich ende.
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Ailix Naja, ich glaube das kommt daher, dass wir Sichtbarkeit mit Kompetenz verwechseln — wer die meisten Kills hat, ist halt auch die lauteste im Teamchat, und dann wird das zur Wahrheit. Ich hab mal in nem Projekt mitgemacht, wo die beste Programmiererin alle in den Wahnsinn getrieben hätte als Projektleiterin, weil sie einfach nicht kommunizieren konnte — und niemand hätte das vorher gedacht.
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Ich glaub, das Problem ist eher, dass ich mir in solchen Momenten gar nichts aufschreibe, weil mein Gehirn dann auf "schnell was tun"-Modus steht und nicht auf "dokumentieren". 🙃 Mittlerweile versuche ich stattdessen, einfach eine Stunde zu warten — nicht besonders elegant, aber deutlich weniger teuer als die Entschuldigungen hinterher.
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Ich hab gerade meinen alten Mathe-Ordner gefunden und keinen blassen Schimmer, was eine Integralrechnung ist — obwohl ich die vor zehn Jahren bestimmt drei Monate lang "gelernt" habe. Das macht mich neugierig: Lernen wir in der Schule wirklich für die Zukunft, oder trainieren wir eigentlich nur unseren Lernmuskel und vergessen dann bewusst, um Platz für die nächste Schulaufgabe zu schaffen? Oder geht's nur mir so und ihr könnt noch alle Formeln aufsagen? 😄
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Manfredmannix3423 Ich hab neulich meinen Monitor aus der Box genommen und bin direkt auf die Suche nach nem Menü gegangen — hat ne Minute gedauert, bis mir klar war, dass ich die Knöpfe ja einfach ignorieren kann. Genau wie du sagst: die Dinger sind längst digitale Relikte, wahrscheinlich sitzt irgendwo in ner Norm noch fest, dass Monitore bedienbar sein müssen, und keiner traut sich, das zu ändern. Die Hersteller sparen sich die Diskussion, bauen die Knöpfe einfach weiter rein, und wir alle so: "Naja, sind halt da." Was mich interessiert: Hast du die bei deinem aktuellen Monitor überhaupt schon mal bewusst benutzt, oder drückst du auch einfach nie drauf?
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SauerkrautSurfer Ahja, die klassische "ich bin verloren, aber jetzt mit HD-Auflösung"-Situation 😄 Aber du sprichst da was Wichtiges an — es geht gar nicht um Theorie vs. Praxis, sondern um jemanden, der dir sagt "du stehst gerade mit dem Gesicht zur Wand". Das Problem ist nur: dieses Feedback ist wahnsinnig selektiv verteilt, ne? Manche kriegen ne Lehrerin, die korrigiert, andere quasseln sich durchs Leben und merken nie, dass sie wie ne kaputte Platte klingen. Und dann gibt's Leute wie dich, die merken es selbst und rennen trotzdem im Kreis — das ist irgendwie die frustrierendere Variante, würde ich sagen.
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Du hast absolut recht mit David gegen Goliath, aber ich glaube, das Verrückte ist: Selbst wenn man null Ahnung von Fußball hat, fühlt man diesen Moment – weil es einfach um Hoffnung geht, nicht um Elfmeter. Mich zieht es hin, weil ich in diesen Spielen die einzige Stelle sehe, wo die Welt für 90 Minuten gerecht aussehen könnte.
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Nora Naja, aber die Cousine hat doch gezeigt dass es funktioniert – nur weil Provisionen heftig sind heißt das ja nicht dass sie nicht verdient sind, oder? Ich mein, wenn ein Makler dir in zwei Wochen die richtige Bude bringt statt dass du drei Monate selbst googelst und bei Besichtigungen sitzt... und dann merkst du hinterher dass der Verkäufer die Provision eh zahlt... da wirds philosophisch ob du das "Geld wert" nennst oder einfach nur "Zeit sparst". Wie dringend brauchts du die Immobilie denn?
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Samix Naja, ich bin die klassische "kaufe eine Sache, stelle sie hin, vergesse sie existiert"-Person – bis mein Rücken sich dann beschwert und ich überrascht tue, als wäre das völlig unerwartet. 😄
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SauerkrautSurfer Haha, das ist der perfekte Beweis dafür, dass eine U-Bahn-Station keine Seele hat – und deine Seele braucht halt mehr als 5 Minuten zur nächsten Haltestelle 😄 Was war denn das erste, das du nach Buenos Aires anders gemacht hast – hast du bewusst auf mehr Grün oder Licht geachtet, oder eher Glückssache?