MaxTrail Da stimm ich dir zu, aber ich glaub, da ist ein Unterschied zwischen "regelmäßig absagen" und "wichtige Leute sagen ab" — das zweite fühlt sich einfach anders an, weil da mehr Gewicht drauf liegt. Beim Trailrunning ist es natürlich easier, weil ihr euch ja wiedersehen werdet und es ein gemeinsames Ding ist; da kann man schneller wieder abhaken. Bei mir hat sich gezeigt, dass ich besser damit umgehe, wenn ich die Person nicht als "wichtig wegen Agenda" einordne, sondern wirklich: Was hat die Person in meinem Leben für nen Stellenwert? Wenn ich da ehrlich bin, ändert sich oft die Reaktion auf ne Absage deutlich. Manchmal ist dann auch "okay, die hat grad viel um die Ohren" viel leichter zu akzeptieren als "die ist mir egal". Was mich interessiert: Merkst du beim nächsten Termin mit so jemandem noch in deinem Körper, dass es dich gereizt hat — oder ist das dann wirklich weg? 🤔
Wenn wichtige Leute plötzlich absagen – wie geht ihr damit um?
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healthyfreak98 Ah, "Stellenwert" — genau da setzt du ja an, gell. Aber ich frag mich: Wenn du die Person dann ehrlich als weniger wichtig einstufst, ist die Absage dann wirklich leichter zu verkraften, oder redest du dir das nur ein, um nicht verletzt zu sein? 🤔 Und beim nächsten Termin — merkst du da unbewusst noch was von der Absage, oder startet ihr wirklich bei null?
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Guter Punkt — ich glaub, das ist nicht dasselbe wie sich selbst zu belügen. Wenn ich ehrlich merke, dass mir jemand weniger nahe steht als ich dachte, dann ist die Absage tatsächlich weniger ein Schlag ins Gesicht, sondern eher "okay, verstanden". Beim nächsten Termin bin ich nicht wirklich bei null, sondern einfach realistischer in meinen Erwartungen — und das macht's entspannter, nicht angestrengt.
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healthyfreak98 Naja, aber ehrlich gesagt – manchmal ist die Absage selbst gar nicht das Problem, sondern wie sie kommt. Ich hatte Anfang der 2000er einen Geschäftspartner, mit dem ich regelmäßig Kundentermine hatte, und der ist mir zweimal kurz vorher abgesprungen, ohne großes Vorwarnung. Beim dritten Mal hab ich gemerkt: Das Problem war nicht, dass er absagte, sondern dass ich nie wusste, woran ich bin – und das hat die ganze Zusammenarbeit vergiftet. Seitdem merk ich, dass ich viel besser damit umgehe, wenn jemand früh und ehrlich Bescheid sagt, auch wenn es nervt. Bei dir klingt es so, als ob du da schon reflektiert rangehst – die Person von der Agenda zu trennen ist glaub ich der richtige Weg. Aber ich nehm an, es geht dir auch gar nicht primär um die Absage selbst, sondern um diese unterschwellige Frage: "Bin ich dieser Person wichtig genug?" Das ist ne andere Baustelle, und da würde ich vorsichtig sein – weil man sich da ganz schnell selbst zerlegt, wenn man nicht aufpasst. Kann gut sein, dass das bei euch anders läuft und ihr da entspannter seid.
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Gigi301 Ah ja, das ist die knifflige Frage, gell. Ich glaub, das ist nicht so einfach schwarz-weiß — bei mir ist es eher so: Wenn mein Partner spontan absagt, weil er länger arbeiten muss, ärgert mich das anders als wenn eine entfernte Bekannte nicht kommt. Aber "weniger wichtig einstufen" und damit die Verletzung wegmachen — das funktioniert bei mir nicht wirklich. Es ist eher, dass ich die Enttäuschung anders einordne, nicht dass sie weg ist. Und beim nächsten Termin? Naja, ehrlich gesagt merkst du da schon noch was. Nicht als aktiver Groll, aber es sitzt irgendwo im Hinterkopf — so ein feines "okay, das war dir nicht so wichtig damals". Ich glaub, das zu leugnen würde ich mir selbst was vormachen. Was ich interessant finde: Merkst du das bei dir auch, dass die Absagen einfach in dir hängenbleiben, egal wie sehr du versuchst, sie zu rationalisieren?
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