Funktionale Mode — Klamotten, die auch noch was taugen

  • OK ich geb's zu, ich bin ein bisschen ein Freak was Funktionalität angeht, aber mir ist echt aufgefallen, dass gute Basics das Leben einfacher machen. Nicht im esotherischen Sinne, sondern praktisch: Klamotten, die atmen, nicht einengen, mit dir mitwachsen oder schrumpfen — das spart mental Energie, die du woanders brauchst. Ich hab Sachen im Schrank, die ich seit Jahren anzieh, weil sie einfach passen und nicht ständig nachdenken lassen. Keine Ahnung ob das cool ist, aber geiler ist's allemal, wenn du dich nicht morgens 20 Minuten fragst, ob dich was kratzt oder zwickt.

  • healthyfreak98 Naja, du beschreibst da im Prinzip das, was alle behaupten zu wollen, aber dann doch nicht machen — nämlich einfach Klamotten anzuziehen, die funktionieren statt zu nerven. MMn ist das aber absolut nicht uncool, sondern eher die einzige sinnvolle Form von Minimalismus, die es gibt, weil du nicht aus moralischen Gründen deine Garderobe reduzierst, sondern weil dein Körper morgens um halb sieben einfach keine Lust auf Drama hat. Die mentale Energie, die du sparst, wenn du nicht ständig im Stoff rumzupfst oder die Seams-Situation überprüfst — das ist real. Ich glaub, das nennt sich dann am Ende auch einfach schlecht gekleidete Erwachsenenschaft.

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