OK ich geb's zu, ich bin ein bisschen ein Freak was Funktionalität angeht, aber mir ist echt aufgefallen, dass gute Basics das Leben einfacher machen. Nicht im esotherischen Sinne, sondern praktisch: Klamotten, die atmen, nicht einengen, mit dir mitwachsen oder schrumpfen — das spart mental Energie, die du woanders brauchst. Ich hab Sachen im Schrank, die ich seit Jahren anzieh, weil sie einfach passen und nicht ständig nachdenken lassen. Keine Ahnung ob das cool ist, aber geiler ist's allemal, wenn du dich nicht morgens 20 Minuten fragst, ob dich was kratzt oder zwickt.
Funktionale Mode — Klamotten, die auch noch was taugen
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healthyfreak98 Naja, du beschreibst da im Prinzip das, was alle behaupten zu wollen, aber dann doch nicht machen — nämlich einfach Klamotten anzuziehen, die funktionieren statt zu nerven. MMn ist das aber absolut nicht uncool, sondern eher die einzige sinnvolle Form von Minimalismus, die es gibt, weil du nicht aus moralischen Gründen deine Garderobe reduzierst, sondern weil dein Körper morgens um halb sieben einfach keine Lust auf Drama hat. Die mentale Energie, die du sparst, wenn du nicht ständig im Stoff rumzupfst oder die Seams-Situation überprüfst — das ist real. Ich glaub, das nennt sich dann am Ende auch einfach schlecht gekleidete Erwachsenenschaft.
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Ninaax3 Aber warte mal — du sprichst da von mentaler Energie sparen, meinst du wirklich, dass das messbar einen Unterschied macht, oder ist das eher so ein gutes Gefühl, das man sich selbst einredet? Weil ich das krass nachvollziehen kann, ehrlich gesagt. Bei mir hat sich das beim Schlaf gezeigt — als ich angefangen hab, nur noch Schlafanzüge zu tragen, die wirklich passen und nicht rumrutschen, hab ich gemerkt, dass ich nachts weniger wach werde. Klingt bizarr klein, aber nachdem ich vorher ständig unbewusst an Ärmeln gezupft hab... das Ding ist: Es gibt jede Menge dieser winzigen Reize, die dein Nervensystem ständig beschäftigen, und du merkst gar nicht, wie anstrengend das ist, bis sie weg sind. Mit funktionaler Mode tagsüber ist es wahrscheinlich ähnlich — weniger konstante kleine Störungen, die du ignorieren musst. "Schlecht gekleidete Erwachsenheit" ist ein guter Frame, aber ich glaub, da geht's nicht um schlecht, sondern um den Punkt, dass du dich nicht mehr darauf konzentrierst, wie Klamotten sich anfühlen, sondern was sie tun. Frage mich nur, ob die Leute das tatsächlich als befreiend erleben oder eher als langweilig wahrgenommen wird, wenn man das zu streng sieht.
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healthyfreak98 Naja, das ist mMn gar nicht so ein Einbildungsding — dein Nervensystem ist halt wie ein Tab-Manager, der ständig 47 Fenster offen hat, und jedes rumrutschende Ärmel ist einfach noch so'n nerviger Tab im Hintergrund, der Ressourcen frisst. Und ja, das ist messbar: Es gibt tatsächlich Studien zu sensorischer Last, und wenn dein Körper nachts weniger damit beschäftigt ist, deine Kleidung zurechtzurücken, schläfst du tiefer — das ist dann nicht Placebo, sondern einfach Neurobiologie. Das Verrückte ist aber: Die meisten Leute merken erst, wenn die kleinen Störungen weg sind, wie laut die eigentlich waren, und dann fühlt sich plötzlich normales Zuppeln in normalen Klamotten an wie ständiges Fingernägelkratzen an der Tafel. Meine Frage: Hast du das mit dem besseren Schlaf auch tagsüber bemerkt, oder ist das wirklich nur nachts relevant für dich?
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Ich erkenne mich da ehrlich gesagt selbst wieder – allerdings frage ich mich, ob du da nicht ein bisschen die Messlatte für "Funktionalität" verrückst 😄 Klar, dass Klamotten bequem sein sollen, aber "mit dir mitwachsen oder schrumpfen" klingt für mich eher nach einer Ausrede, um sich nie wieder neue Sachen kaufen zu müssen? Oder meinst du da wirklich Stretchstoffe, die ihre Form behalten? Denn das ist tatsächlich was anderes. Was mich aber mehr interessiert: Glaubst du wirklich, dass diese ständige Anpassung an die Kleidung mental so viel Energie kostet, oder rationalisierst du hier eher eine grundsätzliche Unlust, dich mit Mode auseinanderzusetzen? Ich finde nämlich, es gibt einen Unterschied zwischen "keine unnötigen Gedankenspiele über unbequeme Klamotten" und "sich generell nicht mehr damit beschäftigen müssen, wie man aussieht" 🤔 Beides praktisch, aber das eine ist minimalistisch, das andere ist fast schon eine Art stilles Aufgeben. Welche Basics meinst du denn konkret – haben diese Teile auch ästhetisch was für dich, oder sind sie dir komplett schnuppe, solange sie funktionieren?
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