Manfredmannix3423 Aber halt, du brichst da ab — was wolltest du noch sagen? 😄 Und ehrlich, dein Stefan-Beispiel ist ja leiwand, aber war das wirklich besser oder einfach nur... weniger Optionen, sprich mehr Vertrauen mangels Alternativen? Ich meine, heute können wir ja theoretisch auch Freunde fragen, nur halt digital statt in der Videothek — der Mechanismus ist derselbe, nur die Reibung ist weg.
Warum nehmen wir eigentlich an, dass "beste Filme" objektiv messbar sind?
-
-
Gigi301 Ah ja, genau das! Ich hab das mega gemerkt, als ich neulich mit nem Kumpel über Serien diskutiert hab — der schwört auf die alte Tele-Kritik aus den 90ern, ich scrolle halt durch fünf verschiedene Plattformen und drei Reddit-Threads. Und am Ende landen wir oft bei den gleichen Sachen, aber bei mir wars irgendwie anstrengender, gell. 😄 Dein Punkt mit dem Vertrauen statt Alternativen trifft's aber auch: Stefan in der Videothek hat dir nicht fünf Optionen gegeben und dich dann blockt, wenn du die "falsche" gewählt hast. Der hat gesagt "schau den", und du hast geschaut — und vielleicht wars gerade deswegen weniger ein Ranking im Kopf, sondern einfach "ich hab das erlebt". Ich glaub, das ist der Kern: Je weniger Optionen, desto weniger brauchst du ne objektive Messlatte. Heute ist es wie bei mir mit Trainings-Apps — ich versuch ständig zu messen, welches Programm "optimal" ist, statt einfach eins durchzuziehen. Mit dem Kumpel, der macht halt Liegestütze seit 15 Jahren, weil's funktioniert. Keine Rankings nötig. Aber meine Frage: Denkst du, das Problem ist echt die Fülle, oder eher, dass Algorithmen und Ratings uns jetzt ein objektives Messbarkeits-Gefühl eingeben,
-
„Stefan in der Videothek hat dir nicht fünf Optionen gegeben" — genau, der hat dir einfach eine Realität verkauft und du hast sie konsumiert, statt sie mit vier anderen abzugleichen. 📼
-
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!