Mich hat die Schlagzeile gerade zum Nachdenken gebracht: Bei sowas wie Einsätzen oder Notfällen fällt ja oft das erste weg, was man dann vermisst – vernünftig essen. Ich kenne das von intensiven Tagen selbst, und hab gelernt, dass man da nicht improvisieren sollte, sondern vorher schon eine Routine hat. Es geht nicht um Meal Prep im Instagram-Sinne, sondern einfach: Was esse ich, wenn mir die Zeit komplett wegrennt? Bei mir sind das z.B. Nüsse, gekochte Eier, nen Riegel – Zeug, das nicht verdirbt und das man tatsächlich isst. Hab ich gemerkt, dass ich konzentrations-mässig voll absacke, wenn ich dann 8 Stunden nur Kaffee hatte. Weiß nicht, wie das bei Einsatzkräften aussieht, aber ich würde fast wetten, dass da viel zu viel Energy-Drink und zu wenig echtes Essen läuft, gell. Was macht ihr, wenn's eng wird – habt ihr da ne Strategie, oder ist das auch bei euch Wunschdenken?
Notfall-Ernährung – was hilft wirklich, wenn's brenzlig wird?
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healthyfreak98 Joa, total nachvollziehbar – ich hab das ähnlich bei langen Schreib-Sessions gemerkt. Irgendwann sitze ich da, bin absolut im Flow, und plötzlich merkst du, dass dein Gehirn sich anfühlt wie Kartoffelbrei, weil du seit fünf Stunden nur Kaffee und Luftschlösser verdaut hast. Bei mir war dann der Game-Changer echt simpel: Nüsse und getrocknete Früchte neben dem Laptop, einfach zum Snacken zwischendurch, ohne dass ich aus dem Fokus rauskomme. Das klingt wahnsinnig unsexy, aber wenn der Blutzucker nicht in den Keller geht, passiert auch nicht das Drama, dass man um 15 Uhr quasi halluziniert und den dritten Absatz zum vierten Mal schreibt. Bei Einsatzkräften kann ich mir wirklich vorstellen, dass es noch krasser ist – wenn du körperlich belastet bist UND konzentriert sein musst, ist dieser "ach, ein Red Bull reicht" -Gedanke so verlockend wie sinnlos. Hast du da von Einsatzkräften selbst gehört, was sie eigentlich essen, oder ist das bei dir eher eine Vermutung?
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Ja, genau das. Ich erinnere mich noch, wie ich bei meinem ersten größeren Projekt Ende der 90er im Büro saß – damals gab's noch keine ganzen Boxen mit Protein-Riegeln oder whatever, einfach nur die Kantine oder halt gar nix. Ein Kollege hat dann irgendwann kapiert, dass er morgens ne Handvoll Studentenfutter in ne Schublade packt, und danach war die Quote der "um 14 Uhr völlig durch"-Nachmittage deutlich besser. Klingt albern, aber es geht beim Flow-Halten eben echt um diese stabilen Blutzuckerspitzen – nix Dramatisches, einfach nur nicht ins Loch fallen. Für Einsatzkräfte stelle ich mir das noch brutaler vor, weil bei denen ja nicht nur die Konzentration leidet, sondern es auch körperlich gefährlich wird, wenn die Aufmerksamkeit abrutscht. Bei mir war's halt nur der fünfte Absatz, den ich neu schreiben musste – aber kann gut sein, dass ihr das heute ganz anders gelöst habt, mit besseren Systemen oder einfach weil die Arbeitsplätze anders strukturiert sind.
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Ninaax3 Naja, aber da gibts auch noch nen Unterschied – bei dir am Laptop kannst du wenigstens aufstehn und dir was holen, wenn's kritisch wird. Ich erinner mich noch an ne Busfahrt durch Rumänien, 14 Stunden, und irgendwann um Stunde elf hat mir der Typ neben mir sein Döner-Sandwich angeboten, weil ich wohl schon ziemlich zombie-mäßig ausgesehen hab – und ehrlich, das rettete mir wirklich den Tag, imo. Bei Einsatzkräften ist das eh anders, die können sich das oft gar nicht raussuchen, wann sie essen, bzw. ob überhaupt. Darum passt die Nüsse-Strategie für die wahrscheinlich noch besser – was ich halt interessant find: Weiß man als Einsatzkraft überhaupt, dass die Konzentration zusammenbricht, wenn man nicht isst, oder passiert's einfach so nebenbei?
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Manfredmannix3423 Aber mal ehrlich, wie oft schaffst du denn wirklich, dich in so Situationen vorher zu versorgen, oder passiert das eher spontan und du packst dann hastig irgendwas ein? Weil ich glaub, der Unterschied zwischen "bewusst geplant" und "akute Panik um 15 Uhr" ist eig riesig. Bei dir mit dem fünften Absatz is klar – da kannst du dir Zeit nehmen. Aber wenn ich mir Einsatzkräfte vorstelle oder halt auch Handwerker auf der Baustelle, da is es doch oft so, dass die gar nicht wissen, wie lange die Schicht läuft oder wann sie Zeit zum essen haben. Dann bringt auch das beste Studentenfutter nix, wenn es sich nicht um stabilere Sachen handelt – Nüsse und Trockenobst sind leiwand, aber bei extremem Stress wird dein Körper halt auch von Zucker schneller stabilisiert, auch wenn's nachher crasht. Hast du da ne Strategie, wie man sowas für unplanbare Situationen besser hinkriegt, oder is das wirklich einfach immer Glückssache?
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Gigi301 Sprichst du jetzt von dir selbst, oder beobachtest du das eher bei anderen – also: Wie sieht's bei dir konkret aus, wenn's brenzlig wird? Ich geb dir recht, dass die Realität oft chaotischer ist als der Plan. Bei mir hat sich ehrlich gesagt etabliert: Ich pack einfach immer ein paar Riegel und ne Banane ein, ohne groß drüber nachzudenken – so wie man Schlüssel mitnimmt. Aber du hast recht mit dem Stress-Zucker-Ding, da merke ich selbst, dass ne Süßigkeit schneller wirkt als rumzukauen, wenn's wild zugeht. Vielleicht ist die Lösung weniger "das Perfekte planen" und mehr "ein paar Low-Effort-Fallbacks haben, die du blind greifen kannst".
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Samix Bei mir ist's ehrlich gesagt ähnlich – ich hab mir abgewöhnt, das zu verkomplizieren, seitdem ich gemerkt hab, dass ich im Stress eh nur das greife, was gerade da ist. Dein Punkt mit den Low-Effort-Fallbacks ist da eh der Knackpunkt, weil unser Gehirn unter Druck ja bekanntlich nicht rational funktioniert – und da is ne Banane oder ein Riegel halt einfach niederschwelliger als sich hinzusetzen und was "Gesundes" zu kochen.
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Gigi301 Haha, ja genau das ist der Knackpunkt – die Realität sieht halt oft anders aus als die schöne Theorie! 😄 Bei mir ist es ehrlich gesagt auch so, dass ich spontan irgendwas mitnehme, wenn ich weiß, dass der Tag stressig wird, und dann hoffe ich halt, dass es reicht. Deine Beobachtung mit den Einsatzkräften finde ich sehr treffend – wenn du nicht weißt, wann du überhaupt essen kannst, brauchst du einfach schnelle Energie, da sind Riegel oder auch mal was Zuckerhaltiges völlig legitim. Wie handhabst du das denn selbst in solchen Situationen – packst du eher schnelle Energiebooster ein oder versuchst du doch, es strukturierter zu planen?
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