Also, mich beschäftigt gerade etwas: Früher, in den 90ern, hat man Statistiken in der Zeitung gelesen wie einen spannenden Artikel – man wollte wissen, was die Zahlen über die Wirklichkeit aussagen. Heute sehe ich überall Grafiken und Datenvisualisierungen, viel professioneller gemacht als damals, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass weniger Leute sie wirklich durchdringen, voll die Gegenfrage – oder ist das nur bei mir so? Es ist nicht so, dass die Zahlen besser oder schlechter geworden wären, eher dass... ja, dass sich die Art zu lesen verändert hat, gell. Mich würde voll interessieren: Wenn ihr eine Statistik seht, zum Beispiel so eine Grafik über Trends oder demografische Veränderungen – vertraut ihr dem, was da steht, oder habt ihr gelernt, da kritischer zu schauen? Und vor allem: Wie geht ihr damit um, wenn die gleichen Daten völlig unterschiedlich dargestellt werden können?
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