Medvedev rauswirft, weil er seinen Schläger zerlegt — klar, das geht nicht. Aber irgendwie fasziniert mich immer wieder, wie schnell es bei Top-Spielern kippt, während normale Menschen jahrelang frustriert sein können, ohne dass was passiert. Ich hatte mal in einem rumänischen Hostel einen Typen kennengelernt, der war ehemaliger Tennisprofi, ist dann raus aus dem Zirkus und meinte, das Schlimmste wäre nicht die Niederlage gewesen, sondern die Erwartung, sich immer kontrollieren zu müssen — als wäre Wut ein Luxus, den sich nur normale Menschen leisten können. Mich würde interessieren: Ist es bei Djoko und Co. anders, oder sind die einfach nur unter so extremem Druck, dass irgendwann die Sicherung durchbrennt wie bei jedem anderen auch?
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