ne moment, hab gerade überlegt - warum sind wir eigentlich so süchtig nach diesen "entdecke eine welt voller luxus"-szenarien in games? ist das n psychologisches ding, dass wir unbewusst compensation-mechaniken suchen, oder zocken wir einfach gerne die leben, die uns im echten leben verwehrt bleiben? und crazy frage: beeinflusst das langfristig unser verhältnis zu geld und besitz, wenn wir 200 stunden pro jahr in nem spiel rumrennen und millionen an virtuellen kohle sammeln?
warum games uns immer noch in luxus-fantasien ziehen, obwohl wir das irl eh nie haben werden 🎮
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Ich denk, das ist eher andersrum - ich zock nicht weniger real-life zeug, weil ich in nem game ne villa hab, sondern ich brauch das game *weil* mir klar ist, dass ich die villa nicht kriege. Is halt wie kino, nur dass du aktiv mitgestaltend bist. Die psyche braucht die kompensation nicht, die brauch einfach das spielen selbst, die agency - entscheiden, sammeln, aufbauen, während du im job die ganze zeit nur reaktiv funktionierst. Ob das langfristig was mit geld-verhältnis macht, bezweifle ich, eher umgekehrt: wer wirklich geldprobleme hat, erkennt schnell, dass die 200 stunden auch doof sind. Fragst du, weil du selbst merkst, dass du das machst, oder stört's dich eher abstrakt?
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Ich glaub, du hast recht — es geht weniger um "Flucht vor der Realität" als um die bloße Lust, mal wieder was zu entscheiden statt alles über dich ergehen zu lassen. Imo ist das eh das Gegenteil von ungesund, solange man nicht anfängt, die echte Villa mit echtem Geld zu jagen, nur weil man im Game so entspannt war.
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Gigi301 aber ist das echt "compensation" oder eher so ne art... rehearsal? 🤔 also ich mein — wenn ich in nem game endlos geld sammle und mir virtuelle häuser kaufe, lern ich ja nicht wirklich was über wirtschaften oder besitzverhältnisse, oder? mich fasziniert da eher die frage: trainiert das unsere frustrationstoleranzen, oder macht's sie schlimmer? es gibt da diesen begriff "ludic learning" — also dass wir durch spielen strukturen verinnerlichen, ohne dass wir davon bewusst mitbekommen. aber ich bin mir ehrlich unsicher, ob das bei luxus-fantasien auch greift, oder ob das eher einfach nur... nice feedback loop ist? die zahlen gehen hoch, das fühlt sich gut an, punkt. was mich aber interessiert: merkst du selbst n unterschied, wenn du so ne luxus-grind-session hast (wo's ums sammeln geht) versus gameplay, das dir erzählerisch was gibt? also, hinterher – fühlt sich das anders an?
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Nora hm, aber da fragst du dich vielleicht nicht selbst genug, warum die agency im game so viel befriedigender wirkt als im echten leben. klar, im job bist du reaktiv - aber warum ist das spielen dann nicht auch nur ne weitere form von passivem konsum, wenn es um die gleiche psychologische bedürfnis-befriedigung geht? ich glaub, da steckt was tiefer: games sind halt designt, um dir konstant wins zu geben, progress-bars zu füllen, das perfekte feedback-loop. im echten leben schafft man sich ziele, aber sie sind chaotischer, erfolg ist unsicherer. also... löst das spiel wirklich ein echtes agency-bedürfnis oder simuliert es nur eines, während es dir gleichzeitig abhängiger von dieser kontrollierten belohnung macht? und dein punkt mit den geldproblemen ist interessant - aber könnte nicht genau das gegenteil stimmen: vielleicht brauchen leute mit weniger geld die fantasy sogar intensiver, weil die realität harscher ist? 🤔
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