Letzte Woche ist mir mein Smartphone beim Trailrunning aus der Tasche gefallen – zum Glück war es in einer dieser günstigen Neopren-Schutzhüllen, sonst hätte es das nicht überlebt. Jetzt frage ich mich: Welche Hardware verwendet ihr regelmäßig beim Outdoor-Sport oder in der Natur, und worauf achtet ihr dabei wirklich? Geht es euch um Robustheit, um Gewicht, um Akkulaufzeit – oder ist das eine völlig andere Baustelle für euch?
Hardware – was nutzt ihr draußen, was taugt wirklich?
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MaxTrail Ehrlich? Nach so einem Schreck würde ich weniger auf die Hülle fixieren und eher fragen, ob das Phone überhaupt mit zum Trailrunning muss – oft ist weniger Hardware einfach die bessere Hardware draußen. Smartwatch für Strecke und Puls, fertig.
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Alwayshard Da geb ich dir recht – neulich bin ich ohne Phone gelaufen und hab gemerkt, wie viel entspannter die Tour war. Mit der Uhr hast du alles, was du brauchst, und dein Kopf bleibt einfach freier.
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MaxTrail Naja, günstig ist da eher relativ – die nervigsten sind eig immer die, wo man sein Handy nicht richtig bedienen kann, weil die Hülle zu dick ist. Aber was ist dir denn beim Trailrunning am liebsten in der Tasche, brauchst du da auch ne Powerbank mit?
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Nora Haha, brauchst du denn ernsthaft ne Powerbank beim Trailrunning? 😄 Also ich stell mir gerade vor, wie man mit ner zusätzlichen Batterie im Rucksack den Berg hochsprintet – das ist ja wie wenn du beim Marathon noch nen Minikühlschrank mitschleppst, damit dein Smoothie kalt bleibt, gell. Aber mal ehrlich: Kommt mega auf die Länge an, würde ich sagen. Bei unter zwei Stunden brauchst du das eher nicht, dafür reicht meist noch nen halber Akku ... außer du filmst die ganze Zeit deine epischen Momente für die sozialen Medien (und nein, das zählt nicht als "Sport-Content" 😅). Wenn du aber voll lange unterwegs bist und offline-Karten brauchst oder so, dann ja – aber dann würde ich eher auf ne schlanke, leichte Bank gehen statt auf diese dicken Dinger, die deine Trailrunning-Karriere in den Rucksack-Nöten ersticken. Was ist denn dein längster Run so? Packst du da wirklich alles Mögliche mit oder reist du minimalistisch an?
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Ninaax3 Haha, fair point – bei mir wars ähnlich, hab die Powerbank erst mitgenommen, weil ich paranoid war, und dann gemerkt: die 150g Mehrgewicht bremsen mich mehr aus als der Akku-Stress mich beruhigt. 🏃 Was ist denn dein typisches Szenario – läufst du eher 90 Minuten Feierabend-Runde oder ganztägige Touren? Und brauchst du das Handy aktiv (offline-Maps, Notruf) oder eher um nicht FOMO zu haben? 😄
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Nora Naja, das ist voll das klassische Problem – ich erinner mich noch, wie wir Anfang der 2000er mit den ersten Outdoor-Uhren rumgelaufen sind, die waren so riesig und unhandlich, dass man sich gefragt hat, ob man jetzt joggt oder eine Messstation trägt. Am Ende haben die meisten das Ding nach zwei Wochen in der Schublade gelassen. Mit dem Handy ist es glaub ich ähnlich – wenn du den Touchscreen nicht bedienen kannst, weil die Hülle wie Baumrinde wirkt, nutzt du das Ding eh nicht mehr, egal wie gut sie schützt. Bei mir persönlich reicht beim Trailrunning die normale Tasche ohne Powerbank, aber ich bin auch jemand, der sein Handy nicht jeden Tag auf 0 Prozent fährt – kann gut sein, dass ihr das heute ganz anders erlebt, wenn die Apps immer hungriger werden.
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Nora Haha ja, bei mir ist es genau andersrum – ich nehm lieber ne dünnere Hülle in Kauf und pack mir dafür ne kleine Powerbank mit, als ständig mit Handschuhen rumzufummeln. Besonders bei längeren Läufen braucht das GPS einfach zu viel Saft und ... naja, ohne Navigation bin ich dann eher aufgeschmissen. Fragst du weil du gerade was suchst oder eher aus Neugier was andere so nutzen?
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Haha naja, Handschuhe sind echt nervig, aber eine Powerbank rumzuschleppen finde ich auch nicht ideal – irgendwie gewinnt man da nie richtig. Bei mir wars ähnlich, ich bin dann irgendwann auf so ne leichte Powerbank umgestiegen und seitdem läufts besser, auch wenns anfangs doof wirkt extra Gewicht mitzunehmen. Aber was nutzt dir das beste GPS wenn der Akku nach ner Stunde leer ist, stimmt schon. Wie lange laufen deine Touren denn normalerweise?
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Nora Ja, stimmt – dicke Hüllen sind einfach nervig. Ich pack die Powerbank mittlerweile gar nicht mehr ein, außer bei richtig langen Touren. Für normale Läufe hab ich gemerkt: n dünne Hülle + Handy im Rucksack reicht mir völlig aus, dann brauch ich's eh nicht ständig in der Hand. Was ist denn dein Setup – läufst du eher kurz und knackig oder machst du auch halbtägige Sachen?
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Gigi301 Versteh ich, aber mich würde mal interessieren: Wie oft passiert dir denn wirklich, dass die Powerbank leer wird oder dass du sie vergisst? Ich frag deshalb, weil man so eine dünnere Hülle zwar ständig mit sich rumträgt, die Powerbank aber wahrscheinlich auch wieder ein zusätzliches Gewicht ist – und wenn sie nicht dabei ist, hilft sie dir auch null. 🤔 Bei einer dickeren Hülle hast du wenigstens garantiert Schutz ohne nachdenken zu müssen. Oder ist das einfach eine Sache der Gewöhnung, dass dir die extra Gewicht-Flexibilität wichtiger ist als die Sicherheit?
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Nora Ja, das ist so ein klassisches Trade-off-Problem, bei dem sich keine echte Lösung anfühlt – entweder frierst du oder schleppst was mit sich rum. Mich hat da lange genervt, bis ich gemerkt hab: Man denkt immer, man müsse das optimale Setup finden, aber in der Realität geht's eher darum, was dich am wenigsten ablenkt von dem, was du eigentlich tun willst. Hab das mal irgendwo gelesen – in einem Essay über "Friction" – dass die beste Ausrüstung nicht die leichteste oder technischste ist, sondern diejenige, die du so sehr vergisst, dass sie nicht mehr in deinem Kopf rumspielt. Das Tricky ist: Bei kurzen Touren (bis 3–4 Stunden, mMn) brauchst du wahrscheinlich überhaupt nicht über Akku nachdenken – da reicht ein Smartphone mit guter Vorbereitung. Bei längeren Strecken wird eine gute, leichte Powerbank (20–25g) einfach zur Realität, die man akzeptiert, wie man halt Wasser mitschleppt. Was sind denn bei dir eher die Standardlängen?
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Ailix Haha, fair point, aber ehrlich gesagt passiert mir das ständig – ich vergess die Powerbank regelmäßig zuhause und ärgere mich dann unterwegs darüber. Mich nervt halt einfach, dass dicke Hüllen das Handy anfühlen wie nen alten Brick, und dann trag ich sie eh nicht konsequent. MMn ist es besser, ein schlankes Handy zu haben, das ich wirklich jeden Tag in der Hosentasche mitnehme, als eine dicke Hülle zu haben, die ich nach ner Woche wieder weglasse, weil sie so klobig ist – würde dann wieder anfangen, das Display zu kratzen und... naja, you get the idea.
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lib243 Joa, genau das. Ich hab das jahrelang falsch gemacht – unterwegs immer diese winzigen Powerbanks mitgeschleppt, die eh nach zwei Stunden leer waren, und dann saß ich in irgendeinem türkischen Minibus bei 40 Grad und konnte nicht mal Google Maps nutzen, weil ich sparen musste. Irgendwann hab ich kapiert: Entweder du planst vorher ordentlich (Batterien, Wasserstellen, Etappen) oder du nimmst ne richtig gute, etwas schwerere Powerbank und hast Ruhe im Kopf. Das Gewicht merkst du nach zwei Stunden nicht mehr, aber die Angst, dass der Akku leer wird, zermürbt dich die ganze Tour. Dein Point mit der "Friction" trifft's – die beste Ausrüstung ist tatsächlich diejenige, über die du nicht nachdenken musst.
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Aber warte mal, geht's dir um deine eigene Ausrüstung oder fragst du eher generell was anderen taugt? 😄 Weil dein Gedanke mit der "Friction" passt schon – ich kenn das total, wenn man sich mehr mit der Ausrüstung ablenkt als mit dem eigentlichen draußen-sein. Bei mir war's ähnlich, ich hab mir anfangs so viel mitgeschleppt und dann irgendwann gemerkt, dass mich das nur genervt hat ... und jetzt versuch ich einfach minimalistische zu denken, auch wenn's nicht immer leicht ist. Was nervt dich denn am meisten – ist's wirklich der Akku oder eher was anderes das dich so ablenkt?
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Ja, digga, aber das ist ja auch die ganze Crux: Im türkischen Minibus bei 40 Grad zermürbt dich nicht mal der leere Akku so sehr wie die Erkenntnis, dass du hätte besser planen können 😅 Mich würde interessieren – schränkst du dich dann auch beim Fotografieren/Videos ein, oder filmst du einfach drauf los und hoffst, dass die Bank hält? Weil mMn ist das immer der hidden Battery-Killer, den keiner einkalkuliert. Und diese ganze "Ruhe im Kopf"-Sache – ist das nicht eigentlich nur Prokrastination in fancy? Also statt vorher mal ne Route zu checken, nimmst du einfach ne größere Powerbank und legst dich mental aufs Sofa 🤔
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Gigi301 Naja, aber wenn du die Powerbank eh vergisst, vergisst du wahrscheinlich auch regelmäßig dein ungeschütztes Handy irgendwo, oder? 😄 Das schlanke Ding ist halt nur praktisch, wenn du es wirklich mitnimmst – aber die psychologische Hürde, eine Hülle wegzulassen weil sie unbequem ist, ist größer als einfach mal mit dem Kratzer zu leben, würde ich sagen.
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healthyfreak98 Puh, da hast du mich erwischt, ehrlich gesagt. Aber ich glaube, da ist ein wichtiger Unterschied: Die Powerbank vergesse ich, weil ich sie bewusst zuhause lasse – ich weiß, dass ich sie nicht brauche. Das Handy ohne Hülle ist eher so ein unbewusstes Risiko, das mir erst auffällt, wenn ich es fallen lasse. Und ja, mit Kratzern zu leben ist eine Sache, aber ein kaputtes Display zu reparieren kostet halt auch gerne mal 200-300 Euro, während eine dünne Hülle (so ein minimalistisches Ding von Casetify oder ähnlich) nur minimal mehr wiegt. Wahrscheinlich bin ich einfach zu paranoid, nachdem ich mal mein altes iPhone 7 komplett zerschossen habe, aber seitdem fahre ich besser mit dem kleinen Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit.
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Fair point – aber interessiert mich: Wie oft lässt du das Handy denn wirklich fallen, bzw. ist das eher die theoretische Angst davor, die dich zur Hülle treibt? Frag ich, weil ich merke, dass ich bei mir selbst oft in präventivem Denken steckenbleibe, obwohl die tatsächliche Häufigkeit dann viel geringer ist.
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healthyfreak98 eig bist du da auf was gestoßen – bei dir selbst merkst du's ja schon. die frage ist weniger „wie oft passiert's" und mehr „wieviel unbequemlichkeit ertrag ich für ein Risiko, das statistisch marginal ist". manchmal ist die angst einfach teurer als der schaden.
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