Wie viel Distanz braucht es, um das Richtige zu tun?

  • Mich hat vor kurzem eine Situation beschäftigt — eine ältere Bekannte, deren Familie sich zerfleischt hat über Fragen, die eigentlich unlösbar wirken. Wer kümmert sich um wen, wer trifft welche Entscheidungen, wer trägt das Schuldgefühl. Früher war das auch nicht einfacher, aber es wurde weniger besprochen, würde ich sagen — man hat einfach gemacht oder nicht gemacht. Heute kriegt man mehr mit von solchen Dilemmata, über Social Media, Nachrichten, Artikel. Und ich frag mich: Macht uns das empathischer oder nur zerfahrener? Wenn ihr gerade in so ner Zwickmühle steckt zwischen Familie und Gewissen — wie handelt ihr da? Geht's euch ähnlich, dass man immer das Gefühl hat, die falsche Wahl zu treffen?

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