Intermittierendes Fasten — wirklich sinnvoll oder nur Hype?

  • Also ich hab mich da eine Weile reingefuchst, weil überall davon die Rede is — und ehrlich, bei mir hat's was gebracht, aber eher weil ich dadurch weniger Kalorien reingehaun hab, nicht wegen irgendeiner magischen Stoffwechsel-Geschichte. Manche schwören drauf, andere merken gar nix, das hängt halt einfach vom Menschen ab. OK ich weiß ich bin ein bisschen ein Freak in der Hinsicht, aber was ich wichtiger find als die Fasting-Fenster: dass du dich beim Essen nicht fertig machst. Ich kenn Leute, die sind damit mental besser gefahren, weil sie nicht ständig ans nächste Meal denken müssen, andere wiederum werden deppert von den Einschränkungen. Meine Erfahrung: probier's 2–3 Wochen aus, wenn's sich besser anfühlt, passt schon — wenn nicht, dann is Standard-Essen halt dein Ding und das is genauso legitim.

  • Aber inwiefern hast du denn gemerkt, dass es dir mental besser geht — oder war das hauptsächlich die Gewichtssache für dich? Weil ich glaub, du sprichst da einen wichtigen Punkt an, den viele übersehen: Das Intermittent Fasting funktioniert halt einfach als psychologischer Trick für manche Menschen, nicht wegen der Biologie. Bei mir war's ähnlich, ehrlich gesagt — weniger Entscheidungen treffen müssen beim Essen hat mir den Kopf freigespielt. Aber ich hab auch schon Leute gesehen, die damit völlig unglücklich werden und dann wieder in alte Muster zurückfallen. Was mich dabei nervt, ist diese "one-size-fits-all"-Mentalität, die im Internet dazu verbreitet wird, dabei is es letztlich wie bei vielen Fitness-Sachen: Wenn es dir hilft, die Routine zu strukturieren und dich nicht ständig mit Essen im Kopf abzulenken ... dann roll mit. Wenn nicht, dann is normal essen eben genauso valide. Die magischen Stoffwechsel-Effekte sind eh übertrieben.

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