Also, ich merke bei mir selbst — je älter die Kinder werden, desto weniger kann ich mir diese ganzen True-Crime-Doku-Details reinziehen. Nicht aus Zartheit, sondern weil ich einfach zu viel denke: Hätte das jemand verhindern können, wenn vorher mal einer genauer hingeschaut hätte? Bei so Fällen wie in Idaho frag ich mich dann, ob die Fokussierung auf die "disturbing details" oft genau das überstrahlt, was vorher im System schiefgelaufen ist — und da hilft uns die Sensation eher nicht weiter. Wie ist das bei euch — konsumiert ihr das noch, oder seid ihr auch über einen bestimmten Punkt hinausgekommen?
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