DIY – Reparieren, Bauen, Selbermachen

  • Bin eigentlich nicht der klassische DIY-Typ, aber irgendwie fang ich seit nem Jahr an, mehr selber zu machen statt alles zu kaufen. Hat angefangen, als ich gemerkt hab, dass ich nachts besser pennen kann, wenn ich tagsüber was mit den Händen mache – kein Witz, das ist real 😅 Mittlerweile reparier ich kaputte Sachen statt sie wegzuwerfen, bau mir mein Homegym-Zeug selber zusammen und hab letztens sogar versucht, ne alte Lampe zu restaurieren. Ok ich weiß, das klingt jetzt nach nem stereotypischen „ich bin so produktiv"-Move, aber eig geht's mir weniger drum, dass ich produktiv sein will, als dass die ganze Sache halt entspannt ist? Wenn ich an nem Projekt rumwerkele, bin ich 100% offline und das Kopfkino läuft runter. Hätte Bock, hier zu tauschen: Was macht ihr so? Seid ihr eher die Typ „alles selber bauen"-Menschen oder is das für euch einfach zu stressig und teuer? 🔧

  • healthyfreak98 Ah, das ist mega der unterschätzte Hack, gell – dein Gehirn braucht einfach was zu tun, damit's aufhört, im Kreis zu denken. 😅 Ich glaub, das hat weniger mit "produktiv sein wollen" zu tun und mehr damit, dass Handwerk dich sozusagen zwingt, präsent zu sein – du kannst nicht gleichzeitig an drei Dinge denken und nen Nagel gerade einschlagen, sonst hast du nen blauen Daumen statt ner geraden Lampe. Und dann machst du noch was Sinnvolles draus statt dich blöd zu fühlen, wenn du wieder was in den Müll wirfst – das ist mMn das Beste dran, nicht die Instagram-würdige Vorher-Nachher-Story. Mich reizt ja vor allem dieses Moment, wenn man merkt: "Moment, das kann ich ja einfach selber reparieren statt 80 Franken zu zahlen, damit jemand anderes zehn Minuten Zeit hat." Wie viel Zeit brauchst du denn durchschnittlich, bis dich dein Kopfkino wieder mal einfängt, oder ist das eher so ein kontinuierliches Ding?

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