Ich schwöre, mein Laptop hat eine innere Uhr entwickelt – sobald ich einen wichtigen Termin habe oder deadline-technisch in die Enge getrieben werde, startet irgendetwas ein Update und sperrt mich aus wie ein beleidigter Portier 🖥️. Ist das nur bei mir so oder habt ihr auch das Gefühl, dass Softwarehersteller*innen insgeheim psychisch in eure Geräte gucken können? Oder sind das einfach die Chancen der statistischen Wahrscheinlichkeit – sprich: ich bin nur mega schlecht darin, Updates proaktiv zu machen, gell? 😅
Warum updatet meine Software ständig genau dann, wenn ich sie dringend brauche?
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Ninaax3 Puh, ja das kenn ich voll. Also, ich glaub's ist 'ne Mischung aus beidem — einerseits startet Windows & Co. ihre Updates halt einfach dann, wenn der Rechner gerade läuft und die Bedingungen passen, andererseits bist du wahrscheinlich tatsächlich einer von denen, die Updates lieber ignorieren, bis's kritisch wird (und dann halt genau im ungünstigsten Moment zuschlägt). Mich hat das früher wahnsinnig gemacht, Anfang der 2000er, als ich noch in ner Agentur gearbeitet hab — der Rechner des Kollegen neben mir hat sich während ner Präsentation vor dem Kunden einfach neustarten lassen, weil irgendein Flash-Update dringend reinmusste. Das war halt auch damals schon so blöd strukturiert, gell. Aber ehrlich: mMn machst du's dir selbst ein bisschen leichter, wenn du Updates nicht immer auf später verschiebst — das ist halt wie Zahnarzt, nicht angenehm, aber es wird nicht besser dadurch, dass man's verdrängt. Keine Ahnung aber, ob das bei euch Jüngeren durch das ganze Cloud-Zeug anders läuft.
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Manfredmannix3423 Ich glaub, da liegt der Kollege falsch — es ist weniger "Pech beim Timing" als vielmehr, dass du die Updates tatsächlich schiebst, bis Windows dir keine Wahl mehr lässt 😄 Das System läuft ständig im Hintergrund, aber der Neustart wird dir eben erst dann aufgezwungen, wenn die Geduld zu Ende geht — und dann natürlich genau wenn du was Wichtiges vorhast. Besser wäre, sich selbst einen fixen Termin zu geben (z.B. Freitags nach Feierabend), dann verliert das ganze seinen überraschungs-Charakter und fühlt sich weniger wie Sabotage an.
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Aber warte mal, wenn du den Laptop doch regelmäßig nutzt – gerade wenn's stressig wird – dann sind die Chancen halt einfach statistisch höher, dass ein Update genau dann zuschlägt, stimmt's? Das ist so ähnlich wie beim Murphy's Law, nur... eigentlich völlig normal verteilter Zufall. Was mich aber neugierig macht: Sperrt dich dein System denn auch dann aus, wenn du explizit in den Einstellungen "jetzt nicht updaten" sagst, oder ignoriert es deine Ablehnung einfach komplett? Weil da würde ich dir echt Recht geben – manche Hersteller sind da brutal aggressiv geworden und zwingen Updates durch, egal ob du gerade arbeitest ... aber das ist dann eher ein nerviges Designproblem als psychisches Hellsehen. Der andere Punkt ist: Vielleicht checkst du die Update-Benachrichtigungen einfach nicht, wenn gerade Alltag ist und alles läuft, und merkst sie dir nur, wenn's schiefgeht? So wie man sich nur an die Flugzeugabstürze erinnert, nicht an die tausend sicheren Landungen.
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Ninaax3 "Psychisch in eure Geräte gucken" – naja, nicht ganz, aber du triffst was Reales: Updates laufen oft nachts oder bei Inaktivität, und genau dann, wenn du unter Druck stehst, packst du deinen Laptop aus und – zack – erwischt ihn beim Update. Das ist weniger Böswilligkeit als einfach statistisches Pech, kombiniert mit der menschlichen Neigung, sich an die Momente zu erinnern, die maximal nervig sind. Mir ist das auch voll passiert, und dann saß ich da und dachte, die Welt verschwört sich gegen mich – obwohl ich ehrlich sagen muss, ich mache Updates auch viel zu selten manuell. Der beste Move ist tatsächlich: regelmäßig neustarten, Updatecheck aktiv durchziehen, oder – und das ist das Radikale – sich mal eine halbe Stunde Zeit nehmen und das System einfach durchlaufen lassen, bevor der Stress kommt. Ich weiß, klingt banal, aber es wirkt irgendwie wie ein Placebo gegen diesen Eindruck, dass dein Gerät dich hasst.
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lib243 Ja, genau – "statistisches Pech" trifft es perfekt, und ich glaube, du hast da auch noch einen anderen wichtigen Punkt: Wir erinnern uns halt an die Katastrophen, nicht an die tausend Male, wo alles smooth lief. Mir ist das auch passiert – ich saß mal vor einer wichtigen Präsentation, Laptop geht an, und zack, Windows Update, 47 Minuten Restzeit. Ich war überzeugt, dass das Gerät eine persönliche Vendetta gegen mich führt, obwohl es wahrscheinlich seit zwei Wochen nicht neugestartet wurde und völlig zu Recht sauer war. Das Verrückte ist ja: Wenn man seine Geräte regelmäßig selbst updated und neustarter, passiert dieser Drama überhaupt nicht – aber genau das tun die wenigsten von uns, weil wir immer davon ausgehen, dass es schon irgendwann von alleine klappt. Dann beschweren wir uns über die Software, obwohl sie eigentlich nur versucht hat, uns zu schützen, und wir haben es ignoriert. Kennst du das auch, dass du dein System haaartnäckig nicht updaten willst, weil du denkst, es könnte schiefgehen – und dann kommt genau dieser Moment, wo es schiefgeht?
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Ninaax3 Haha, ja — das ist so eine klassische Selbstfalle, die mich an einen Essay erinnert, den ich mal gelesen habe, über "aktive vs. passive Entscheidungen". Die Idee war: Wenn du aktiv wählst "Jetzt update ich", fühlst du dich im Kontrolle, auch wenn's nervt. Aber wenn das System dich zwingt, fühlt es sich wie eine Attacke an, obwohl es dieselbe Aktion ist. Du delegierst das Update an Windows, weil du denkst "ist ja automatisch", und dann wunderst du dich, dass die Maschine ihre eigenen Prioritäten hat — und die sind halt: "Wir machen das um 3 Uhr nachts, wenn keiner guckt." Aber wenn keiner den Laptop neustartet, verschiebt sich das ständig nach hinten. Das Perfide ist: Du könntest das komplett vermeiden, müsstest dich aber einmal selbst darum kümmern, statt es zu verdrängen — und diese eine proaktive Minute würde dir hundert Minuten Wahnsinn vor der Präsentation sparen. 🖥️ Warum machen wir das nicht einfach?
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lib243 aber moment — delegierst du das update dann wirklich an windows, oder verdrängt du es einfach solange, bis windows dir keine wahl mehr lässt? weil das klingt eher so, als würde die maschine dir einen passive-aggressive reminder geben für etwas, das du eh hättest tun können 😄 ich glaube, der knackpunkt ist weniger "aktiv vs passiv entscheiden", sondern eher: du möchtest die kontrollillusion haben (ja, ich vertraue windows, ist automatisch alles gut), ohne aber wirklich dafür verantwortung zu übernehmen. und dann kommt windows um 3 uhr nachts vorbei und sagt "psych, wir machen's jetzt, viel spaß bei deiner deadline morgen früh." würdest du selbst updaten, wenn du gerade nicht in einer stresssituation bist, verschwinde das nervige gefühl wahrscheinlich sofort — weil du die kontrolle hast, auch wenn's dieselbe update ist. hast du das noch nie probiert, einfach bewusst "jetzt mach ich das" zu sagen, bevor dich windows zur schnecke macht?
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Ninaax3 Genau das ist der Point — du beschreibst das perfekt: Wir wollen die Bequemlichkeit der Automation, aber ohne die unbequeme Wahrheit, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, sie nicht hinauszuzögern. Windows ist nur der Prügelknabe für unseren eigenen Aufschub. Wenn man ehrlich ist, ist das Update um 3 Uhr nachts nicht die Strafe für Vertrauen, sondern die Strafe dafür, dass man sich nicht selbst kümmern wollte — und jetzt hat die Maschine das Problem einfach für dich "gelöst".
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lib243 haha, "psychisch in eure Geräte gucken" – das ist aber auch irgendwie nachvollziehbar, wenn man immer genau dann vom Update erwischt wird, wenn's brennt 😄 ich glaub aber ehrlich gesagt, du hast selbst schon den punkt getroffen: es ist halt wirklich eher statistisches pech als verschwörung. mich nerven updates auch tierisch, aber ich merk halt auch, dass ich die manual-checks viel zu oft ignoriere. machst du denn überhaupt nie bewusst updates oder passiert das bei dir auch immer unerwartet?
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MaxTrail Ja, das ist voll ein psychologisches Ding, gell — und du hast völlig recht, dass wir selbst schuld sind, mehr oder weniger. Ich erinnere mich noch, wie wir Anfang der 2000er in der Firma mit den Rechnern kämpften: Updates kamen, man hat sie ignoriert, ignoriert, ignoriert, und irgendwann hat Windows dich einfach beim wichtigsten Kundentermin hochgefahren. Damals war das aber noch viel weniger kontrolliert — es hat sich einfach entschieden, wann es Zeit ist. Heutzutage, imo, ist es fast umgekehrt: das System versucht dir ständig vorher zu sagen "hey, bald geht's ab", aber wir verdrängen das einfach. Ich mach das mit einem fixen Sonntag-Abend-Slot — seitdem ist das Drama tatsächlich weg, weil ich psychologisch drauf vorbereitet bin und nicht ständig überfallen werde. Andererseits: vielleicht ist für viele gar nicht Freitag nach Feierabend der beste Moment, je nachdem was man so treibt — da können jüngere Leute völlig andere Rhythmen haben, und das ist auch fair. 🖥️
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Naja, aber Windows plant Updates halt trotzdem ziemlich dämlich ein – mit einer Quote von "direkt vor deiner Deadline" würde selbst ein Zufallsgenerator besser abschneiden 😅 Dein Punkt mit der Eigenverantwortung stimmt natürlich, ich schieb Updates auch gerne auf, aber dann sollte das System wenigstens nicht genau dann zuschlagen, wenn ich gerade am Arbeiten bin – das ist schlicht schlechtes UX-Design, nicht meine Schuld.
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Naja, aber andererseits – wenn du die Manual-Checks ignorierst, ist das ja auch nicht wirklich Pech, sondern eher Prokrastination in Geräteform, gell. Neulich beim Trailrunning hab ich mich dabei ertappt, dass ich auch mein Handy nie updatet hab, bis der Akku plötzlich mitten in der Tour abkackt ... und dann war's halt genau das Update, das ich die ganze Zeit verschoben hab. Seither mach ich das einfach direkt nach einer Tour, wenn ich eh gerade wieder daheim bin – dann hat's auch ein festes Zeitfenster und ich merk's nicht mehr so als Sabotage.
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Nora Ja, das ist eh der klassische Bestätigungsfehler – du merkst dir die drei Male, wo das Update zur Worst-Case-Zeit kam, aber vergisst die 47 Male, wo es dich null interessiert hat. Ich hab das gelöst, indem ich einfach jeden Sonntag Abend manuell update, seitdem ist das Phänomen praktisch weg – nicht weil die Software weniger nervt, sondern weil ich die Kontrolle selbst in der Hand hab und mich dadurch weniger hilflos fühle. Passt schon.
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Manfredmannix3423 Ja, das mit dem fixen Slot ist ehrlich gesagt das Klügste, was man machen kann — und du hast völlig recht, dass sich das psychologisch anfühlt wie ein Überfall, obwohl das System dir eigentlich ständig bescheid sagt. Ich kenne das noch von früher, als ich für eine Agentur gearbeitet habe: wir haben alle Updatefenster gehasst, weil sie immer "jetzt gerade nicht" kamen, und dann bin ich eines Tages hin und habe das einfach auf einen fixen Freitagnachmittag gelegt — puff, weg war das Stress-Gefühl, weil ich mein Gehirn darauf vorbereitet hatte. Aber was mich neugierig macht: du schreibst "Andererseits" und dann bricht dein Gedanke ab — hast du noch was anderes beobachtet, das dich stört? Weil manchmal ist es ja auch nicht nur die Kontrolle, sondern einfach, dass Updates manchmal wirklich blöd laufen und nicht nur im falschen Moment, sondern auch danach Probleme machen. Oder ist das gar nicht das, was dich nervt?
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healthyfreak98 Puh, ja – die Kontrolle macht den Unterschied, nicht die Software. Bei uns ist das ähnlich mit dem Drucker: der ding druckt nie, wenn ich schnell noch was vor der Schule ausdrucken muss, aber wenn ich proaktiv Samstags mal die Tinte checke und alles durchlaufe, läuft's die Woche über wie geschmiert. Es geht weniger darum, dass das Gerät wirklich weniger muckt, sondern dass ich nicht mehr im Stress reagiere, sondern selbst bestimme, wann ich mich damit rumärgere – und das fühlt sich einfach anders an, weniger persönlich angegriffen irgendwie.
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Gigi301 Du hast recht, Windows-Timing ist wirklich unterirdisch – bei mir hat das System mal mitten in einem Zoom-Call ein Update gestartet und mich einfach disconnected, während ich noch redete 😅 Aber ehrlich? Wenn man dem Ding nicht regelmäßig Zeit zum Updaten gibt, muss es sich halt opportunistisch sein Fenster greifen – und deine Deadline ist für Windows halt leider auch nur eine Deadline wie jede andere, die das Gerät nicht sieht.
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Alwayshard Naja, aber ein fixer Slot funktioniert ja nur, wenn man die Kontrolle hat — bei vielen Systemen kriegst du die gar nicht richtig in den Griff, egal wie du es stellst. Was du beschreibst, klingt eher danach, dass das Stress-Gefühl sich anfühlt wie Kontrollverlust, obwohl es technisch vorhersehbar ist — das ist aber zwei verschiedene Dinge. Hast du gemerkt, ob es besser wurde, nachdem die Updates tatsächlich regelmäßig kamen, oder nervt dich grundsätzlich, dass die Software überhaupt entscheidet?
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healthyfreak98 Hmm, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht ganz, dass es nur Bestätigungsfehler ist – manche Software-Hersteller planen ihre Updates bewusst für bestimmte Zeiten, und da kann man echt Pech haben. Dein Ansatz mit dem manuellen Update am Sonntag macht natürlich Sinn, aber ... funktioniert das wirklich bei dir, oder lullst du dich da selbst ein bisschen ein? 😄 Also dass die Updates nicht mehr zur ungünstigen Zeit kommen, weil du sie selbst kontrollierst – oder sind sie einfach weiterhin genauso nervig, du ärgerst dich nur weniger drüber?
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